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Die Geschichte des Brautkleides: Von der Tunika zum Traumkleid

Brautkleider: Sie sind ein Symbol für Liebe, Hoffnung und den Beginn eines neuen Kapitels im Leben einer Frau. Doch wussten Sie, dass die Geschichte des Brautkleides bis in die Antike zurückreicht? In diesem Blogbeitrag tauchen wir ein in die faszinierende Entwicklung des Brautkleides und entdecken, wie sich Mode und Traditionen im Laufe der Jahrhunderte gewandelt haben.

Antike Tunika

Antike und Mittelalter:

In der Antike trugen Bräute einfache, waden- bis knöchellange Tuniken, die in der Taille mit einem Gürtel gerafft wurden. Im Mittelalter entwickelte sich das Brautkleid zu einem Symbol für Status und Reichtum. Prächtige Stoffe, aufwendige Verzierungen und lange Schleppen waren Ausdruck des Standes der Braut und ihrer Familie.





Renaissance und Barock:

Während der Renaissance und des Barockzeitalters dominierten opulente Kleider mit üppigen Rüschen, Puffärmeln und tiefen Dekolletés. Die Farbe Weiß, die heute mit Unschuld und Reinheit assoziiert wird, war zu dieser Zeit noch unüblich. Bräute bevorzugten eher bunte Farben wie Rot, Blau oder Grün.


19. Jahrhundert:

Das Jahr 1840 markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Brautkleides. Königin Victorias Hochzeit mit Prinz Albert löste einen weltweiten Trend aus, der die Farbe Weiß als Symbol für Unschuld und Reinheit im Hochzeitskleid etablierte. Ihr Kleid aus weißem Seidenatlas mit Spitze und Schleier inspirierte Bräute in allen Gesellschaftsschichten und prägte die Silhouette des Brautkleides für den Rest des Jahrhunderts.


Entwicklung


1800-1840:


  • Empire-Stil: Dominierende Silhouette mit hoher Taille und fließender, geraffter Rockpartie.

  • Materialien: Leichte Stoffe wie Seide, Musselin und Batist.

  • Farben: Pastellfarben wie Hellblau, Rosa und Lavendel waren beliebt.

  • Verzierungen: Spitze, Rüschen und Blumenapplikationen.

  • Accessoires: Hauben, Schleier und lange Handschuhe.


1840-1870:

  • Einfluss von Königin Victoria: Weiß etabliert sich als Farbe der Unschuld und Reinheit.

  • Silhouette: Krinolette, die den Rock ballonartig aufweitete.

  • Materialien: Reichere Stoffe wie Seide, Satin und Brokat.

  • Verzierungen: Spitze, Perlen und Blumenornamente.

  • Accessoires: Schleier, Diademe und reich verzierte Handschuhe.


1870-1900:

  • Verschiedene Stile: Von der schlanken "Prinzessin"-Silhouette bis zur üppigen "Glocken"-Form.

  • Materialien: Samt, Taft und Duchesse-Satin kamen in Mode.

  • Verzierungen: Spitze, Stickereien und Passementerie.

  • Accessoires: Schleier, Blumenkränze und lange Schleppen.


Weitere Details:


  • Soziale Unterschiede: Die Kleider der Oberschicht waren aufwändiger und luxuriöser als die der Unterschicht.

  • Regionale Unterschiede: Trachten und regionale Bräuche beeinflussten den Stil der Brautkleider.

  • Technische Neuerungen: Die Erfindung der Nähmaschine ermöglichte komplexere Designs und Verzierungen.

Königin Victoria 1840




Brautkleid von Königin Victoria (1840): Ein ikonisches Kleid, das den Trend zu Weiß und Spitze auslöste.







Gone with the Wind Kleid




"Gone with the Wind"-Kleid (1939): Ein opulentes Kleid im Stil des 19. Jahrhunderts, das in die Filmgeschichte einging.







Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das 19. Jahrhundert eine Zeit großer Veränderungen für das Brautkleid war. Neue Stile, Materialien und Farben spiegelten den Wandel der Gesellschaft und der Mode wider.



20. und 21. Jahrhundert:

Im 20. Jahrhundert setzte sich die Entwicklung des Brautkleides fort. Die zunehmende Emanzipation der Frauen spiegelte sich in kürzeren Kleidern und fließenderen Formen wider. In den 1960er Jahren revolutionierte Yves Saint Laurent mit seinem "Mondrian"-Kleid die Brautmode. Heute gibt es Brautkleider in allen erdenklichen Stilen und Farben. Ob klassisch elegant, romantisch verspielt oder modern und extravagant – jede Braut findet das perfekte Kleid für ihren individuellen Traumtag.



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